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    Aktentasche auf Rädern: Das i-Wheel

    03.06.14 | 15:50 Uhr | Daniel Große

    Die AMI steht auch in diesem Jahr für alternative Antriebe. Nicht nur Automobile auf vier Rädern mit Elektroantrieb gibt es hier zu sehen - nein, in Halle haben wir das i-Wheel entdeckt. Einen persönlichen Transporter, der nach dem Segway-Prinzip funktioniert. Erhöhte Schwierigkeit: Es gibt keine Lenkstange zum Festhalten. AMI-Reporter Daniel Große hat das Gefährt getestet.

    Auf den ersten Blick sieht es aus, als würde man sich eine Aktentasche zwischen die Beine klemmen und damit wegfahren. Ja, der - oder das? i-Wheel ist ein seltsames Fortbewegungsmittel. Eigentlich ist es ein Akku auf einem oder zwei Rädern, je nach Modell. An der Seite klappen Fußrasten raus. Es braucht ein wenig Übung, bis man unfallfrei auf dem i-Wheel stehen, geschweige denn einige Meter fahren kann. Oscar Mrugowski hilft mir. “Halten Sie sich ruhig an mir fest beim Aufsteigen”, sagt er. Der Mitarbeiter der i-Wheel Drive Company aus Leipzig kennt die Schwierigkeiten der Anfänger. “Das Gleichgewicht zu halten ist nicht leicht, es hilft aber, wenn Sie sich ein klein bisschen nach vorn beugen”, rät er. Und siehe da: Auf einmal kann ich ohne Probleme auf der Aktentasche stehen - das i-Wheel stabilisiert sich durch seine Gyroskope von selbst. Das Prinzip kennt man vom Segway - und instinktiv wünscht man sich die Lenkstange. Oder irgendetwas zum Festhalten. Schaltet man diesen Reflex aber aus und konzentriert sich nur auf das Stehen auf dem ungewöhnlichen Fortbewegungsmittel klappt es plötzlich.

    Ein leichtes Vorbeugen später fahre ich tatsächlich, mit geschätzten 5 km/h. Auf eine Wand zu. “Lenken kann man auch!”, höre ich Oscar noch sagen, als ich wenig später abspringe. Das i-Wheel fällt mit einem Klacken um. “Los, versuchen Sie es gleich noch mal!”, ermutigt Oscar mich. “Lassen Sie zwischen dem Rahmen und ihren Beinen ein wenig Platz, dann können Sie galanter um die Kurven fahren”, meint er. Das ganze klappt so semigut, macht aber trotzdem Spaß.

    Zum Brötchen holen, oder um mit dem Rucksack auf Arbeit zu fahren, ist das Ganze sehr nett. Die Preise für das i-Wheel beginnen bei 500 Euro und gehen bis 1300 Euro. Fahren kann man damit in Deutschland zulassungsfrei auf dem Fuß- oder Radweg, weil es das i-Wheel maximal auf 18 km/h bringt. Aber auch auf Schotter oder im Wald soll die Aktentasche auf Rädern seinen Dienst verrichten.

    Das i-Wheel finden Sie in Halle 5.

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