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Teilnehmer zurück vom Moonbuggy-Race

Eine nicht alltägliche Pressekonferenz fand gerade statt. Fünf Teilnehmer des Moonbuggy-Race in Huntsville, Alabama (USA), erzählten von ihren Erlebnissen am 13. und 14. April. Das Moonbuggy-Race findet jedes Jahr im Marshall Space Flight Center statt. Dabei werden selbstgebaute Buggys, die per Muskelkraft angetrieben werden, über einen Hindernisparcours geschickt. Zum ersten Mal präsentierte sich in diesem Jahr ein internationales Team, nämlich dieses der deutschen, das vom Space Education Institute Leipzig geleitet wurden.

Pilotin im Team war Nadine Trautner aus Stuttgart, die auch an der Entwicklung des Buggys, der aussieht wie ein Liegerad für zwei Personen, beteiligt war. CoPilot, also zweiter Radfahrer, war Stefan Martini aus München. Chefingenieur war Tommy Knabe aus Reichenbach im Vogtland. Als Spokeswoman, also Sprecherin in den USA, fungierte Vanessa Gstettenbauer aus Stuttgart. Alle genannten Teilnehmer und Entwickler sind erst 16 Jahre alt. Ihre Erlebnisse haben die Jungs und Mädels auch in einem Blog dokumentiert.

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Das Moonbuggy-Race ist in erster Linie ein Konstruktionswettbewerb. Dabei geht es nicht wirklich darum, ein Auto für eine Mondlandung zu bauen. “Ziel ist es viel mehr, junge Leute für Tehnik zu begeistern. Und natürlich spielt der Spaß eine große Rolle”, so Nadine Trautner. Spaß, der allerdings auch viel Anstrengung erforderte, denn der Parcours war nicht ohne. Schotterpisten, 40 Zentimeter tiefe Löcher, Sandbänke und anderes galt es, zu überwinden. Am Ende erreichten die ersten deutschen Teilnehmer Platz 10 von 36 Teams, was als wirklich gutes Ergebnis gewertet werden kann. Zwei erste Plätze gab es trotzdem: das Team gewann den Rookie-Award für die erste Teilnahme eines deutschen Teams an einem NASA-Wettbewerb und zudem den Best Design Award.

Unterstützt wurde das Team von 52 Firmen und Personen, unter anderem von Bruno Banani. Auf diese Weise kamen 24.000 Euro zusammen. Gesucht werden natürlich auch weitere Sponsoren. Vor allem auch Autobauer, die bislang noch kein Interesse gezeigt hätten.

Anzusehen gibt es das Moonbuggy ab heute, 17 Uhr in der Glashalle. Das etwa 59 Kilogramm schwere Buggy befindet sich derzeit in acht Koffern und muss erst noch zusammengebaut werden, da es Verzögerungen auf dem Pariser Flughafen gab…


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