Fahrzeugumbauten für Behinderte
Wer könnte besser etwas über behindertengerechte Fahrzeuge erzählen als einer, der selbst im Rollstuhl sitzt. Darum berät am Stand von Warmuth nicht irgendjemand sondern Roy Fritzsche. Der Gebietsleiter Ost ist seit seiner Geburt querschnittsgelähmt und daher an den Rollstuhl gefesselt. Mobil ist er trotzdem. Seine Firma hat sich auf herstellerunabhängige Umbauten für alle Arten von Handicaps spezialisiert.
“Wir bieten Lösungen für Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben und alle, die nach einem Unfall trotzdem mobil bleiben müssen, etwa nach Amputationen”, so Roy Fritzsche. Vor einigen Jahren baute er für das Leipziger Autohaus Heil das Sächsische Zentrum für Behindertenfahrzeuge auf. Heute ist Heil einer von zwei Partnern, mit denen das Unternehmen eng zusammen arbeitet. In Thüringen vertraut Warmuth auf das Autohaus Glinicke, weitere Partnerhäuser werden derzeit gesucht.
Am Stand von Roy Fritzsche sind ein umgebauter Seat Altea und ein ebenso umgerüsteter VW Caddy zu sehen. Beim Seat fährt auf Fernbedienungs-Knopfdruck der Rollstuhl nach vorn und ermöglicht dem Fahrer das unkomplizierte Umsteigen vom Auto in den Rolli und umgedreht. Ist alles automatisch verstaut, klappt schließlich die hintere Türe zu. Nur zwei Sitzplätze gehen dabei verloren, hinten ist also noch Platz für eine Person. Beim VW Caddy senkt sich auf Knopfdruck das Heck, so dass der Rollstuhlfahrer bequem rein- und rausfahren kann.
Der Messeauftritt verlief für Warmuth bislang sehr erfolgreich. Der Kauf eines Autos wurde direkt am Stand beschlossen, weitere Interessenten bekundeten ihre Kaufabsicht in einem der Partnerautohäuser. Billig ist so ein Umbau nicht – etwa 20.000 Euro teurer als in der Standardvariante ist beispielsweise ein Seat Altea. Dafür berät Warmuth über Fördermöglichkeiten und kümmert sich auf Wunsch auch um die Abwicklung.
Zu sehen sind die Fahrzeugumbauten in Halle 1, Stand D24. Roy Fritzsche freut sich immer über Besuch.


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