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Abschied nehmen: Live von der Abschluss-Pressekonferenz

AMI Abschluss-PressekonferenzWir bloggen live von der Abschluss-Pressekonferenz und sind so ganz nah an allen Fakten.

Jetzt geht’s los: Messechef Wolfgang Marzin sagt, wir hatten eine hervorragende AMI mit 270.000 Besuchern. Ein neuer Besucherrekord wurde nicht erreicht, aber auch nicht erwartet. Das Thema Umwelt spielte eine große Rolle. Die AMI richtet sich mitteleuropäisch aus. 133 Premieren gab es, fast alle Automobilhersteller haben die Chance genutzt, sich auf der AMI zu präsentieren. Die Leipziger Automesse ist ein fester und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil auf dem Markt der Automessen.

Der Informationsbedarf der Besucher ist weiter gestiegen. Über 50 Prozent der Besucher wollen in den nächsten Monaten ein Auto kaufen.

Die nächste AMI findet früher statt: vom 5. bis 13. April 2008. Das hängt mit den Fixterminen anderer Messen und den Osterfeiertagen zusammen.

Die AMITEC, die bereits am 18. April zu Ende ging, schloss mit sehr guten Ergebnissen ab. Mit 270 Ausstellern war die Halle 2 erstmals ausgebucht. Sehr zufriedene Besucher und Aussteller lassen darauf schließen, dass die Automobilindustrie in den nächsten Monaten exzellent laufen wird.

Das Rahmenprogramm wurde so gut genutzt wie nie. Der Offroad-Parcours, die Probefahrten und die Spritsparstunde wurden sehr gern genutzt. Das junge Publikum war so stark vertreten wie nie zuvor.

Volker Lange, Präsident des VDIK sagt, er freut sich über das Besucherinteresse, verschweigt aber nicht, dass die AMI keinen Besucherrekord verzeichnen konnte. “Das liegt zum einen an der hysterisch geführten Klimaschutzdebatte, zum anderen aber auch am zurück gegangenen Interesse an Neuwagen an sich im ersten Halbjahr”, so Lange. Die AMI war ein Schaufenster dafür, zu zeigen, mit welchen Maßnahmen der Autofahrer etwas zum Schutz der Umwelt tun kann. Auf der AMI wurde nicht geredet über Klimaschutz sondern er wurde praktiziert. “Und das schon seit Jahren”, sagt Lange. Ein Indikator dafür ist die Spritsparstunde, die 2700 Besucher genutzt haben. Das ist eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr.

Matthias Kober, AMI-Projektleiter erzählt etwas zu den Besucher- und Ausstellerstatistiken: “Wichtiger als Zahlenmaterial sind die vielfältigen Eindrücke aus den Gesprächen. Die Vorbereitung auf die AMI und AMITEC 2008 haben bei den Ausstellern bereits begonnen. Die Wiederbeteiligungsquote von 90 Prozent zeigt, dass die AMI weiter im Fokus der Aussteller liegt.”

Über 55 Prozent der Besucher haben einen Anreiseweg von über 100 Kilometern. Durch gezielte Werbemaßnahmen konnten unter anderem Besucher aus Bayern gewonnen werden. In der Spitze der Besuchergunst standen die Sonderschauen Flügeltürer, die 240.000 Besucher gesehen haben, ebenso die Sonderschau Tuning East. Die Mitmach-Aktionen wie der Offroad-Parcours kamen ebenso mit sechsstelligen Besucherzahlen sehr gut an. Das Rahmenprogramm wird weiter ausgebaut.

Im nächsten Jahr wird die AMI volljährig – die 18. AMI ist dann zugleich die wichtigste Automobilmesse in Deutschland.
Zukünftig will sich die AMI auch weiter den Ausstellern annehmen, die erst neu auf den europäischen Markt drängen, so wie etwa Brilliance aus China. Im Bereich der Sonderschauen gibt es Überlegungen, die bereits in den Köpfen der Messe und von Partnern “gären”.


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