Irgendwie smart, der iQ
Anfang 2009 rollt er auf deutschen Straßen, der iQ von Toyota. Der Kleinstwagen ist gerade mal knapp drei Meter lang, soll aber – im Gegensatz zum smart – drei Erwachsenen und einem Kind Platz bieten. Auf der IAA 2007 zeigte der japanische Autobauer den iQ noch als Studie, auf der AMI feiert der Kurze nun seine Deutschlandpremiere.
Wie bei solchen Kleinwagen üblich, wurde ordentlich getrickst und neuestes Ingenieurwissen angewendet, um auf so wenig Länge trotzdem alles verbauen, was nötig ist. Der Tank wanderte unter den Fahrzeugboden. Vorn sorgen ein neues Differenzial und ein neues Lenkgetriebe für mehr Platz. Und das Handschuhfach wurde verkleinert, damit der Beifahrer weit nach vorn rutschen kann, sollte ein Erwachsener auf der Rückbank Platz nehmen wollen.
Für den Antrieb stellt Toyota wahlweise zwei Benzinmotoren und ein Dieseltriebwerk in Aussicht, behält die konkreten Leistungsangaben aber noch für sich. Rund 100 000 Einheiten des neuen Kleinwagens will das Unternehmen ab 2009 pro Jahr herstellen. Preise sind noch nicht bekannt, Branchenkenner gehen aber von über 11.000 Euro aus.
Toyota findet ihr auf der AMI in Halle 4.
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