Von der A14 auf den Datenhighway
Im Auto schnell etwas bei Google suchen? Im Stau stehend schauen, wie lang die Schlange noch ist? Oder das aktuelle Wetter abrufen, in der Hoffnung, das Schneegestöber draussen sei nur eine optische Täuschung? Kein Problem mehr – zukünftig zumindest.
Denn das Internet kommt nach Arbeit, Heim und Handy nun auch in das Auto.
BMW fasst unter dem Label “ConnectedDrive” verschiedene Services zusammen, die schon heute das Internet ins Auto bringen um so Navigation, lokale Informationen und aktuelle Nachrichten auf dem Monitor in der Konsolenmitte zu vereinen. Und auch andere Autobauer, u.a. Volkswagen, Toyota und Nissan, arbeiten inzwischen an der Verbindung zwischen Auto und Internet.
Erst vor wenigen Tagen hat Chrysler bekannt gegeben, man wolle verschiedenen Modelle mittelfristig auch serienmäßig mit Mobilfunktechnik und WLAN ausstatten.
Schneller ist da Funkwerk Dabendorf. Der Anbieter für Navigationssysteme hat erst zur CeBIT ein UMTS-WLAN-Router fürs Auto vorgestellt. Mit diesem soll es Passagieren möglich sein jederzeit störungsfrei online gehen zu können. Der starke Empfang wird über die vielfältigen Protokolle sicher gestellt, die der Routers unterstützt: Signale von UMTS, EDGE, HSDPA und GPRS kann das Gerät empfangen und nutzen. Im Auto selbst dann wird ein lokales WLAN aufgebaut, welches es ermöglicht bspw. mit einem normalen Laptop online gehen zu können.
Bis Herbst muss man sich allerdings noch Gedulden, um die Funkwerk Dabendorf-Lösung ins Auto verbauen zu können. Erst dann kommt das System für knapp 900 Euro in den Handel.
Mehr Information zum Thema Internet im Auto gibt es natürlich auch auf der AMI: Funkwerk Dabendorf ist in Halle 5, Stand F02 zu finden. BMW mit einer Vorstellung seines ConnectedDrive-System in Halle 5, Stand B21.
Bild: Joakim Jardenberg, der seinem BMW in Schweden das Kennzeichen G00GLE geschenkt hat.
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