Monatsarchiv für März 2010

Frischer Wind von Renault

von Thomas Gigold am 24.03.2010, 13:41 Uhr in 2010

renault wind

Während Dacia mit dem Duster Staub aufwirbeln will, mag man bei der Konzernmutter Renault mit dem neuen Coupé-Roadster frischen Wind in den Markt der Kleinwagen bringen. Und da hätten wir dann auch gleich den Produktnamen im Einführungssatz verbaut. Gemerkt?
Gut, klären wir auf: Gemeint ist der “Renault Wind”.
Der soll im September 2010 auf den Markt kommen und für eine frische Brise sorgen. Denn der Wind ist ein durchaus schicker, sportlicher, kompakter, gut ausgestatteter, starker, markant geformter, .. – jetzt fallen mir keine beschreibenden Worte mehr ein – Zweisitzer.

Auf gerade einmal 3,83 Metern Länge bietet der Renault einiges: Unter der Motorhaube werkelt (als Top-Motorisierung) ein 1,6-Liter-Aggregat mit 133 PS, der die Kraft über 16 bzw. 17 Zoll (optional) Räder auf den Asphalt bringt. Auf Wunsch wird es außerdem einen Heckdiffusor mit zwei Auslässen, speziell eingefasste Nebelleuchten und verchromte Rückspiegelgehäuse geben. Man gibt sich bei Renault Mühe den “Wind” nicht nur als Stadt- sondern auch als Sportwagen zu positionieren. Mit der dynamischen Form und dem großen Lufteinlass könnte das kleine Coupé viele Freunde winden finden.

Wirklich bemerkenswert macht den Wind allerdings seine Dachkonstruktion, bei der sich das Dach binnen 12 Sekunden vollständig öffnet – elektrisch auf Knopfdruck. Außerdem nimmt es keinen Platz weg – wer offen fahren und trotzdem einkaufen gehen will, kann das tun. Denn egal ob mit offenem oder geschlossenen Dach, in den “Wind” passen 270 Liter Gepäck. Außerordentlich viel für den Zwerg.

Live sehen wird man den “Wind” auf der AMI. Dort feiert der Kleine nämlich seine Deutschlandpremiere.


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Übrigens: Bereits im Jahr 2004 stellte Renault einen “Wind” vor. Das Concept Car war damals noch als Roadster geplant und deutlich futuristischer. Da sind wir schon froh, dass aus dem geplanten Kind ein süßer kleiner Windstoß geworden ist!

Nicht nur der “Wind” wird Frischluft-Fahrer am Stand von Renault erfreuen. Auch der Megane CC feiert auf der AMI seine Deutschlandpremiere. Ebenfalls am Stand zu sehen sein wird der “Zoe Z.E. Concept” sein – ein Elektroauto, welches Renault schnellstmöglich in die Serienproduktion übernehmen will. Dazu später mehr.

Mein erstes Auto: Don Dahlmann

von Daniel Große am 23.03.2010, 08:01 Uhr in 2010

Teil 3 unserer Serie “Mein erstes Auto”, in der wir Blogger, Promis und andere Persönlichkeiten bitten, uns von ihrem ersten Auto zu erzählen. Heute: Don Dahlmann, Journalist aus Berlin mit seinem VW Käfer 1303.

dondahlmannDon Dahlmanns Leidenschaft ist der Motorsport, den er auf der Seite racingblog.de kritisch begleitet. Bei Automobilen schlägt sein Herz eher für Oldtimer der 50er und 60er Jahre. Eine Ausnahme macht er höchstens für das Maserati Gran Tourismo Cabrio, das ganz oben auf der Liste der Wunschfahrzeuge steht.

Frage: Was war Dein erstes Auto?

Don Dahlmann: Mein erstes Auto war ein VW Käfer 1303, schwarz, Baujahr 72, wenn ich mich nicht täusche. Ich hatte ihn bei einem Schrotthändler gekauft, gekostet hatte er um die 1000 DM. Ich hatte etwas gespart, den Rest haben meine Eltern dazu getan. Das war etwa 1986 und ich war natürlich stolz wie sonst noch was. Das erste eigene Auto ist ja immer etwas besonderes, selbst wenn es, wie in meinem Fall, eher eine Rostlaube war. Der Vorbesitzer hatte sich wohl mal eine Neulackierung sparen wollen und den Wagen mit irgendeiner mattschwarzen Farbe gestrichen. Der Rost schaute an allen Ecken und Enden hervor, aber das fiel wegen der Lackierung auch nicht so auf.
Der Motor soff Öl wie sonst noch was, wenn man kräftig Gas gegeben hat, zog man eine leichte Rauchfahne hinter sich her. Das der Wagen mit 34 PS jetzt auch nicht gerade flott war, bekam er von meinen Freunden den Beinamen “Lokomotive” verpasst. Aber – wie das mit den Käfer ebenso ist – trotz aller Unzulänglichkeiten hat der Wagen nie Ärger gemacht und weite Fahrten mitgemacht. Holland, Belgien, Frankreich – alles wochenlang mit dem altersschwachen Käfer bereist.

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Ein Foto von seinem ersten Käfer besitzt Don Dahlmann nicht mehr, aber so ähnlich sah er aus. Fotos (2): auto.de

War es ein Wunschauto oder hättest Du lieber ein anderes erstes Auto gehabt?

In dem Alter ist man froh, wenn man überhaupt ein Auto hat. Es ist völlig egal, ob der Wagen alt, neu, dreckig, verrostet oder hässlich ist. Das erste Mal im eigenen Wagen zu fahren, also völlig unabhängig von den Eltern und deren Zusagen zu sein, und zum ersten Mal Landstraßen oder die Stadt zu erkunden ist ein grandioses Erlebnis. Klar – man wünscht sich ein möglichst schnelles Auto, eins mit dem man auch ein wenig angeben kann. Ich hätte damals gerne einen Alfa Romeo GTV6 gehabt. Aber meine Eltern waren nicht nur aus finanziellen Gründen der Meinung, ich sollte doch lieber mal langsam anfangen. Ich habe es auch nie bereut, denn ich war in den VW Käfer von Anfang an verliebt, weil das Reisen mit diesem Auto was sehr spezielles ist.

Was war das einschneidenste Erlebnis mit diesem Auto, das Dir in Erinnerung blieb?

kaefer_2Es gab viele schöne Momente, vor allem aber die erste eigene Reise mit dem Käfer, die mich über Belgien nach Holland führte. Ich war alleine unterwegs und zwischen drin hat sich mitten in Belgien ein Zylinder verabschiedet. Ich hielt an einer Tankstelle mit angeschlossener Werkstatt. Dort versuchte man das Problem in den Griff zu bekommen, werkelte hier, schaute da. Am Ende war es ein kaputtes Zündkabel, das man mir ohne Kosten mit folgenden Worten ausgetauscht: “Toll, ein Käfer, war auch mein erstes Auto”. Tatsächlich gab es damals noch, dass die Leute sich freuten, wenn einer mit so einem alten Auto ankam.

Freunden von mir ging es mit einem 2CV oder einem R4 ähnlich. Das passiert einem heute mit einem 15 Jahren alten Toyota eher nicht. Dann war da noch der Versuch mit dem ersten Käfer die Nürburgring Nordschleife zu bezwingen, was allein deswegen ein Erlebnis war, weil ich mit dem schwachen Motor kaum die Berge hoch kam.

Was hat die Beziehung beendet? Oder anders gefragt: Hast Du Dein erstes Auto noch und wenn nein, warum nicht?

Natürlich war es der TÜV, der dem Leben meines Käfers ein Ende machte. Zu Recht allerdings, denn der Rahmen war teilweise durch gerostet. Es lohnte nicht, das reparieren zu lassen, also habe ich ihn schweren Herzens nach zwei Jahren an einen Ausschlachter gegeben, der mir im Gegenzug einen “neuen” Käfer verkauft hat. Mit dem bin ich dann noch Jahre rum gefahren und würde ihn heute noch haben, wenn da nicht eine Autobahn und ein ausscherender LKW gewesen wäre, der mich übersehen hatte.

Oha. Dann wünschen wir eine unfallfreie Fahrt und danken für das Interview!

Für perfekten Klang im Auto

von Daniel Große am 22.03.2010, 15:52 Uhr in 2010, AMICOM, Live, Tuning

AMICOMIn diesem Jahr feiert die AMICOM ihre Premiere: Eine ganze Messe für Unterhaltungs-, Kommunikations- und Navigationstechnik im Auto. Und vom Start weg will die AMICOM mit Superlativen überzeugen. Beispielsweise dem besten Sound im Auto. Zum Soundwettbewerb werden 130 Fahrzeuge aus 30 Nationen erwartet. Getestet wird nach dem Regelwerk der European Mobile Media Association – kurz EMMA. Einer der Fachjuroren ist der Leipziger Stefan Eismann, seit 1997 selbständiger Car-Hifi-Händler mit Einbauwerkstatt. Wir sprachen mit ihm über guten Klang und was diesen ausmacht.

Stefan, wer sind Deine Kunden?

Das sind all die, die sich mit dem Thema Hifi beschäftigen, im Schnitt so um die 30-Jährige, oft aber auch jüngere Autofahrer. Wir bauen zwar auch Navigation oder Entertainment-Systeme mit Deckenmonitoren ein, die meisten Kunden wollen aber vor allem in eine gute Soundanlage investieren. Allgemein geht der Trend dahin, dass Musik im Auto gehört wird. Wie beim EMMA-Soundwettbewerb wollen viele Kunden einen guten Klang, um die Lautstärke oder besonders viel Bass geht es dabei kaum.

Wie definiert sich für Dich guter Klang?

Stefan EismannIn mehrere Bestandteile. Ganz wichtig ist die Tonalität. Das bedeutet, dass Musikinstrumente und Stimmen möglichst realistisch wiedergegeben werden. Ich sage immer gern “unverfärbt” dazu. Wer Musik auf einer guten Anlage hört, kann also jedes Instrument voneinander unterscheiden. Die hohe Kunst ist es dann, etwa das Atmen eines Sängers oder Blechbläsers hören zu können, wenn es die Qualität der Aufnahme erlaubt. Wenn die Aufnahme nichts taugt und ein Bass klingt wie ein Faustschlag auf die Küchenarbeitsplatte, dann bringen mir auch die besten Lautsprecher nichts. Heißt also: Eine optimale Abstimmung bringt den guten Sound.

Die nächst höhere Stufe über der Tonalität ist dann die Bühnendarstellung. Das kennt man von der Anlage zu Hause, wo man eine virtuelle Bühne darstellen kann. Das geht auch im Auto über die Dreidimensionalität. Wenn alles richtig eingestellt wurde, hört man den Flügel etwa hinten rechts, den Sänger vorn und den Chor von hinten links.

Erklär uns doch mal ganz kurz, was Hertz ist.

Hertz ist die Einheit für Frequenz. Die Maßeinheit gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an. Je niedriger die Frequenz, desto tiefer wird der Ton. Das menschliche Ohr kann Töne von 20 Hertz bis 20 Kilohertz hören.

Und Watt?

Das ist die Leistung. Je mehr Watt eine Anlage liefert, desto mehr Leistung bringt sie.

Das heißt also, je mehr Watt, desto lauter?

Vom Grunde her ja, das hängt aber davon ab, wie lange ein Lautsprecher die Leistung umsetzen kann. Viel wichtiger ist der Wirkungsgrad. Also: Wie laut spielt der Lautsprecher mit der zugeführten Leistung. Und von Klang haben wir dabei noch gar nicht gesprochen. Kontrolle und Dynamik sind viel wichtiger als 50 oder 100 Watt.

Wie erreicht man denn nun qualitativ guten Klang?

In verschiedenen Schritten. Das größte Manko eines Autos ist, dass es nicht als fahrende Musikquelle konstruiert wurde. Das bedeutet, die Einbauplätze für Lautsprecher sind eher dem Design geschuldet als der Akkustik. Dazu kommen die oft unpassenden Gitter vor den Einbauplätzen und die Montage der Lautsprecher. Oft sind diese an Plastik oder dünnem Blech angeschraubt. Das kann keinen guten Klang bringen.

Ein erster Schritt ist darum die Dämmung der Türen und die Verbesserung der Aufnahmeplätze der Lautsprecher. Dabei gilt: Je mehr Masse um einen Lautsprecher ist, desto dynamischer kann er spielen. Und je stabiler die Aufnahme der Box ist, umso besser klingt es, weil sich dann nur die Membran bewegt und nicht etwa die Türverkleidung.

Kann in jedes Auto guter Sound eingebaut werden?

Eigentlich schon, ja. Jedes Fahrzeug hat sein Für und Wider, unterschiedlich ist nur die Verteilung des Aufwandes.

Wir danken für das Interview.

Und ich danke für das Interesse.

Lest außerdem noch diese Woche: Während der AMICOM wird ein Ford Mustang live umgebaut. Stefan Eismann verrät uns, welche Komponenten eingebaut werden.

Zur AMI auf den Ponyhof

von Thomas Gigold am 22.03.2010, 12:23 Uhr in 2010

Chevrolet Camaro

Ein wenig euphorisch darf man als Fan amerikanischer Pony Cars in diesen Tagen ja schon sein. Zumindest gibt es einen Grund dafür. Denn vor einigen Tagen erst hat Chevrolet beschlossen, zwei der wohl legendärsten US-Cars in den europäischen Markt zu bringen: Die Corvette, und den neu aufgelegten Camaro.

Spätestens im nächsten Frühjahr soll der Camaro auch bei deutschen Chevrolet-Händlern stehen. Ihn live zu sehen, bedarf es allerdings keiner so langen Wartezeit mehr. Denn Chevrolet bringt den Serien-Camaro als Deutschlandpremiere mit zur AMI nach Leipzig.

Die zwei bekannstens Camaros sind wahrscheinlich der 1969er “Big Red”, den Greg Cipes als Dwight in “The Fast and the Furious” fährt, und Bumblebee aus den beiden Blockbuster-Filmen “Transformers”. Zusammen mit dem Ford Mustang, dem Plymouth Barracuda, dem Dodge Challenger und dem Pontiac Firebird definierte der Camaro in den 60er und 70er Jahren den Begriff Pony Car und gab zwei Jahrzehnten einen automobilen Sehnsuchtsfaktor.

Mit der Neuauflage begeben sich die beiden Kontrahenten Mustang und Camaro seit einiger Zeit wieder ins Paddock und umwerben im Retro-Design diejenigen, die für die erste Epoche der muskulösen Coupés schwärmen. Also beispielsweise Leute wie .. mich!

Der Camaro wird nun auf europäischen Boden einen unheimlichen Vorteil gegenüber dem Mustang haben – denn er ist das einzige Pony Car der neuen Generation, in dem man hierzulande ohne Einfuhrstreß, Papierkram und zusätzlichem Zoll Platz nehmen kann.

Erfahren wird man ihn auf der AMI leider noch nicht können. Was schade ist: Das Fahrwerk des Camaro ist kompromisslos hart, die Lenkung sagenhaft direkt, der Motor brüllt beim Tipp auf’s Gaspedal – hier kommen 6,2-Liter Hubraum in einem V8. 426 PS, 569 Nm (als Schaltgetriebe-Version). Fünf Sekunden braucht der Chevrolet aus dem Stand auf die 100. Spritsparstunde ade? Ja! Und Nein! Denn ganz vernünftig schalten sich bei geringer Motorlast vier Zylinder ab. Reue will sich da irgendwie nicht einstellen.

Und jetzt freuen. Wie ein kleiner Schneekönig .. Denn zur AMI darf man ihn zumindest schon einmal anfassen. Reinsetzen. Atmen. Fühlen. Und die Vorstellung genießen. Reicht manchmal auch schon.



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Neben dem Camaro zeigt Chevrolet auch den neu eingeführten Spark sowie die Modelle Aveo und Captiva. Zudem haben die Amerikaner natürlich auch noch eine Corvette Z06 dabei.

Leipziger bei polnischer Rally dabei

von Daniel Große am 22.03.2010, 12:20 Uhr in 2010

Schon mal von der polnischen MT Rally gehört? Die beiden Leipziger Motorsport-Enthusiasten Thomas Becher und Volker Löser stellen auf der AMI gemeinsam mit den Veranstaltern der Rally dieses Rennen vor. Becher und Löser gründeten vor einiger Zeit das Offroad-Rally-Projekt 4×4-Rally.com. Die Webadresse ist wichtig, denn das private Amateur-Team berichtet über alle Aktionen live im Netz.

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Volker Löser (links) und Thomas Becher

Auf der AMI zeigen uns die beiden Geländefahrzeuge, die speziell für den harten Einsatz zwischen Staub, Schlamm und Straße präpariert wurden. So sind der umfangreiche Umbau eines Toyota Landcruisers und ein Landrover, der bereits im Einsatz bei der MT Rally in Polen ist, zu sehen. Sein Debüt soll der knallgelbe Toyota der Leipziger ab 24. April geben. Dann wollen die Fahrer bei der MT Rally starten und bis 1. Mai die sieben Wertungsetappen absolvieren. Auf ausgedehnten Militär-Areas in Nordwestpolen wird Mensch und Material auf Sand, in tiefen Wasserdurchfahrten und Sumpfquerungen allerhand abverlangt. Allerdings geht es den beiden weniger um das Gegeneinander, sondern eher um Teamgeist, unternehmerischen Kontakt und das Kennenlernen von gleichgesinnten Offroad-Abenteurern.

Zu finden sind Thomas Becher und Volker Löser auf der AMI in Halle 3, am Stand D38.

Und jetzt aufgepasst: Wer die Gewinnspielfrage zur AMI richtig beantwortet, kann einen Platz als Copilot bei der MT Rally auf dem „Yellow Cruiser“ gewinnen.

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Fotos: 4×4-Rally.com

“Mein Leipzig lob ich mir. Es ist ein Klein-Paris und bildet seine Leute.”

von Thomas Gigold am 22.03.2010, 10:35 Uhr in 2010

Oh, wie schön ist Leipzig!
Und AMI bedeutet natürlich auch Leipzig .. Deshalb widmet sich AMI.tv im Vorfeld der AMI in diesem Jahr einer Tour durch die Stadt. Im ersten Teil ist das Team mit dem Leipziger Taxifahrer Thomas Klämt unterwegs und sucht einige der bekannten Stadt-Sehenswürdigkeiten auf.

Übrigens: Von der von Thomas Klämt im Video angesprochene MDR-Dokumentation kann man seit einigen Tagen auf MDR.de ein kleines Stück abrufen. Wer das Leipzig von heute vor dem eigenen Besuch sehen will sollte auf den Seiten der Leipziger Volkszeitung einmal vom Cityhochhaus hinab in die Stadt blicken. Und in den kommenden AMI.tv-Folgen gibt es natürlich weitere Einblick in die Stadt – dann sicherlich auch ohne Schnee und bei Sonne ;)

* Titel: Johann Wolfgang Goethe

Und was willst Du?

von Thomas Gigold am 18.03.2010, 12:27 Uhr in 2010

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Ein Audi muss es sein – zumindest bei jungen Fahrern. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie des „Center of Automotive“ der Fachhochschule für die Wirtschaft in Bergisch Gladbach.
Demnach würden sich immerhin rund 20 Prozent der jungen Autofahrer zwischen 18 und 25 Jahren heute vor allem einen Wagen der Marke aus Ingolstadt wünschen. Der Zweitplatzierte ist die Audi-Mutter Volkswagen. Autos aus diesem Haus sind mit 15 Prozent ebenfalls recht beliebt. Erst auf Platz 3 kommt dann Freude am Fahren auf – zumindest laut Münchener Definition, denn einen BMW wollen „nur“ 12 Prozent der jungen Fahrer bewegen. Auf den folgenden Plätzen hinter den Top3 folgt Opel – allerdings mit gerade einmal vier Prozent -, und Mercedes, die ebenfalls auf vier Prozent kommen. Erst danach folgen Ford, Toyota und Peugeot.

Für die Studie ,,Jugend und Automobil” befragten die Forscher insgesamt 1044 junge Erwachsene. Davon besaßen rund 70 Prozent ein eigenes Auto – das allerdings entsprach natürlich nicht immer dem eigenen Traumwagen. Denn in der Realität fahren die meisten dann doch eher einen gebrauchten Volkswagen – immerhin ein Viertel gab zumindest an, auf ihrem Parkplatz stände ein Auto mit VW-Emblem.
Wäre aber auch langweilig, wenn man das eigene Traumauto immer vom Start weg bekäme .. Was ist mit euch? Decken sich Traumwagen und vor der Haustür parkendes Auto?

Übrigens: Egal ob Audi, VW oder BMW – als Fan bekommt man auf der AMI von allen dreien eine Weltpremiere geboten.

Mein erstes Auto: Ralf Becker

von Daniel Große am 16.03.2010, 16:08 Uhr in 2010

Teil 2 unserer Serie “Mein erstes Auto”, in der wir Blogger, Promis und andere Persönlichkeiten bitten, uns von ihrem ersten Auto zu erzählen. Heute: Ralf Becker, ambitionierter Autoblogger und Liebhaber automobiler Kultur mit seinem VW Scirocco 1.

ralfbecker_kRalf Becker ist Hamburger und gemeinsam mit Christopher Stegemann Herausgeber von Chromjuwelen und des Magazins Motorkultur. Er liebt Autos mit Charakter und findet: “Life is too short to drive ugly cars.”

Frage: Was war Dein erstes Auto?

Ralf Becker: Mein erstes Auto war ein VW Scirocco 1.

War es ein Wunschauto oder hättest Du lieber ein anderes erstes Auto gehabt?

Ein Wunschauto. Ich wollte partout einen VW Scirocco 1 und habe dann auch auf Anhieb den größten Schrotthaufen gekauft, der im Angebot war.

Was war das wichtigste oder skurrilste Erlebnis mit diesem Auto, das Dir in Erinnerung blieb?

Mit abgerissenem Krümmer aus Paris nach Hause zu fahren. Und das in einem mattschwarzen Wagen mit Dachflügel. Besonders lustig waren die Tankstopps. Weniger lustig waren die Kopfschmerzen bei Ankunft.

Ralf Beckers Scirocco

Was hat die Beziehung beendet? Oder anders gefragt: Hast Du Dein erstes Auto noch und wenn nein, warum nicht?

Der Wagen war so desolat, dass ich ihn weggegeben habe. Weil ich ihm aber so lange hinterher gejammert habe, habe ich mir später einen zweiten VW Scirocco 1 gekauft. Dem ich jetzt wieder hinterher jammere. Genau wie meinem Ford Taunus, den ich direkt nach dem ersten Scirocco hatte.

Wir danken Dir für die Antworten.

Ich danke Euch für die großartige Idee!

Das Jahr der Jubiläen – auch für Peugeot

von Daniel Große am 15.03.2010, 11:31 Uhr in 2010

Die diesjährige AMI steht ganz im Zeichen runder Geburtstage oder großer Jubiläen. Die AMI selbst feiert 20-jähriges Bestehen, Subaru ist 30 Jahre in Deutschland, Opel wird 111 Jahre alt und Peugeot feiert gar schon 200-jährige Geschichte. 1810 stellte die Marke mit dem Löwe natürlich keine Autos her, sondern Eisenwaren. So ist es auch zu erklären, warum es heute noch Pfeffer- und Salzmühlen mit dem Raubkatzen-Emblem gibt. Haben wir AMI-Blogger letztens erst selbst benutzen dürfen.

Ähnlich rund wie die Pfeffermühlen dürfte auch der Peugeot 402 geschnurrt (man beachte die großartige Überleitung nebst Wortwitz) haben, als er 1935 auf der Paris Motor Show vorgestellt wurde. Und auch heute noch kann er sich sehen lassen, vor allem das Modell Eclipse mit Blechfalt-Dach:

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Foto: Xavigivax auf Wikipedia. (Creative Commons)

Zu sehen ist das Schmuckstück vom 09. bis 18. April 2010 in Halle 3 der AMI am Stand C02, wo man noch mehr in der Peugeot-Geschichte schwelgen kann. Aber natürlich zeigt Peugeot nicht nur altbewährtes, sondern vor allem Neuheiten. Das Sport-Coupé RCZ feiert Ende April seine Markteinführung – und auf der AMI kann man es bereits erleben. Auffällig sind die Doppelwölbung des Dachs und der Heckscheibe. Ebenfalls auf der AMI dabei: die Sondermodelle “200 Jahre” der Baureihen 107, 207, 308 und 407.

Dem Thema Alternative Antriebe widmet sich Peugeot im Jahr 2010 mit dem iOn. Der 3,48 Metzer lange Viersitzer läuft mit Strom, schafft 130 km/h in der Spitze und hat eine Reichweite von maximal 130 Kilometern. Ende des Jahres soll der iOn auf den deutschen Markt kommen. In Leipzig kann man den Stromer schon sehen.

Wie man auch mit Benzin und Diesel sparsam fahren kann, zeigt die Löwenmarke bei der Spritsparstunde. Fünf 3008 HDi FAP 150 stellt Peugeot zur Verfügung, die man durch den Stadtverkehr und über die B2 jagen darf – spritsparend, versteht sich.

Offiziell: Der neue BMW 5er Touring

von Thomas Gigold am 14.03.2010, 10:21 Uhr in 2010

Um Punkt Mitternacht war es soweit: BMW veröffentlichte erste Bilder und Fakten zum neuen 5er Touring. Wir haben ein paar Bilder und das offizielle Video von BMW mit den schönsten Bildern der AMI-Weltpremiere zusammen gestellt – freuen darf man sich auf den 10. April, wenn der große 5er zum ersten Mal live zu sehen ist!