Pioneer zeigt nächste Generation von Head Up Displays

Vor einiger Zeit durfte der Autor dieser famosen Zeilen ausführlich Bekanntschaft mit dem BMW 5er machen. Nach ein, zwei Tagen in dem Auto vermisst man beim Umstieg auf ein anderes (im Zweifelsfall das eigene) Auto vor allem eins: Das Head Up Display. Mit diesem werden Informationen wie Geschwindigkeit oder richtungsweisende Pfeile vom Navi in den Sichtbereich des Fahrer auf die Windschutzscheibe projiziert. Was als erstes für Skepsis sorgt, ist nach einigen Minuten ein lieb gewonnenes Feature, weil die Augen einfach auf der Frontscheibe verweilen können.
Pioneer bringt die Head Up Display-Technologie nun auf einen neuen Level. Denn mit der nächsten Generation der Head Up Displays können Autofahrer die Technik künftig nicht nur nachrüsten, das neue System von Pioneer kann sich auch mit externen Navigationsgeräten oder dem Smartphone verbinden. So lassen sich die Informationen und Anzeigen vom externen Navi oder dem Handy direkt auf der Frontscheibe ablesen, ohne den Blick von der Straße nehmen zu müssen.
Einen Vorgeschmack auf diese Innovation, die im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll, gibt Pioneer exlusiv als Premiere auf der AMICOM 2011. Hier kann man den Prototyp des Geräts erstmals in Europa im Einsatz erleben.
Das Head Up Display nutzt eine neu entwickelte RGB-Laserquelle, um die Informationen klar und kontrastreich auf die Frontscheibe zu projizieren ohne die Sicht auf die Straße zu beeinträchtigen. Die von Pioneer entwickelte Technik sorgt dank MEMS (Mikroelektronisch/mechanisches System)-basiertem Rasterscan-Display auch für eine größere Bilddarstellung als herkömmliche Head Up Displays. Damit lassen sich nicht nur, wie bisher, Richtungspfeile auf der Scheibe zeigen, sondern ganze Kartenausschnitte.
Dockt man ein Smartphone an das neue Gerät an, sorgt es für gestochen scharfe Abbildung von Navigations- und Verkehrshinweisen, Statusmeldungen und allen weiteren Mitteilungen zu Fahrzeug und Fahrstatus.
Wir sind gespannt, wie sich das System live zeigt, einen Vorgeschmack gibt es im Video:


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