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AMITEC auch 2014 zusammen mit der AMI Auto Mobil International

von admin am 14.12.2012, 12:55 Uhr in 2013, AMI, AMITEC

Die nächste AMITEC findet zusammen mit der AMI Auto Mobil International 2014 vom 31. Mai bis 4. Juni 2014 statt. Damit setzt die Fachmesse für Wartung, Pflege und Instandsetzung von PKW, Nutzfahrzeugen und mobilen Großgeräten aller Art auf den bewährten Verbund, der sich bereits in den vergangenen Jahren als sehr erfolgreich erwiesen hat.

AMI spendet Kita ganz besonderes Fahrzeug

von Thomas Gigold am 11.09.2012, 11:54 Uhr in 2012, AMI, Blog

Die AMI zeigte sich in diesem Jahr nachhaltig, wie nie zuvor. Neben grünem Strom, mit dem die Leipziger Messe während des Ausstellungsmonats beliefert wurde wurde auch ein Augenmerk auf den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen gelegt.
Am Ende der diesjährigen AMI, AMICOM und AMITEC nun jedoch lagerten trotzdem zwei Tonnen Altpapier im Zentrallager der Leipziger Messe.
Diese wurden auf insgesamt sechs Paletten einer Recycling-Sammelstelle übergeben. Den darüber erzielten Erlös von etwa 200 Euro übergab das Messeteam nun der Kindertagesstätte des DRK Akademischer Kreisverband Leipzig e. V. – der „Kleiner Kiebitz“ in Leipzig-Paunsdorf. Die Kita wird mit der Summe den Etat zur Erneuerung ihres Außenbereiches für Krippenkinder aufstocken können.

Neben dem symbolischen Scheck hatte AMI-Projektdirektor Matthias Kober bei der Übergabe jedoch noch eine ganz besondere Überraschung für die Kinder parat: So durften sich die Steppkes über einen originalgetreuen Nachbau des Fahrzeugs freuen, das Fred Feuerstein höchst persönlich stets gute Dienste leistete. Das Flintmobil der Familie Feuerstein schmückte bisher das Büro der AMI-Macher.

Das ungewöhnliche Fahrzeug wurde 1999 anlässlich der Sonderschau „Autos made in Hollywood“ nachgebaut und fand vor rund sechs Jahren seinen Platz im Büro des AMI Teams. Das Flintmobil machte vor allem auf Fotos zu Dienstjubiläen oder Geburtstagen immer eine gute Figur. Nun muss es seinen Parkplatz für eine andere Nutzung räumen und suchte daher nach neuen Fahrzeughaltern. Da das Auto mit „alternativem Tretantrieb“ stets bei Kindern sehr beliebt war, lag es nahe, das Auto zusätzlich zum Altpapiererlös zu verschenken. „Wir als AMI-Team wollen natürlich auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Leipziger Messe leisten. Die Altpapieraktion ist nur eine von zahlreichen Maßnahmen, die das verdeutlichen. Zudem freuen wir uns, dass unser Flintmobil neue und vor allem so begeisterte Besitzer gefunden hat“, so Projektdirektor Matthias Kober.

In der DRK Kindertagesstätte „Kleiner Kiebitz“ werden 130 Kinder im Alter von ein bis sieben Jahren betreut. Was den Kindergarten besonders macht, ist sein integratives Konzept: Kinder mit Einschränkungen und Kinder von Einwandererfamilien werden hier aktiv in die Gruppe eingebunden und gefördert. Ausflüge in den nahegelegenen Wald, musikalische Frühförderung und gemeinsame Feste stehen beim „Kleinen Kiebitz“ dabei ganz oben auf der Tagesordnung. Damit die Kleinen auch im Garten der Kindertagesstätte ordentlich toben können, wurde erst kürzlich der Außenbereich der Kindergartenkinder erneuert. Nun soll auch bald der Bereich der Krippenkinder folgen. Die Erfüllung dieses Wunsches unterstützt die Leipziger Messe mit dem Erlös der Altpapieraktion.

Innovation: Der digitale Innenspiegel

von Thomas Gigold am 09.08.2012, 11:58 Uhr in 2012, AMI, Blog

Klingt wie Science Fiction – im Audi R8 E-tron wird es jetzt jedoch Realität: Statt eines Spiegels verbaut Audi in der kommenden Kleinserie des Elektrosportlers einen Monitor als Innenspiegel.

Weil der Audi R8 E-tron über keine Heckscheibe verfügt kann er nicht mit einem konventionellen Innenspiegel ausgestattet werden, der den Blick nach hinten ermöglicht. Aus diesem Grund haben sich die Ingolstädter für einen Hightech-Nachfolger entschieden und verbauen einen digitalen Innenspiegel.

Kamera-Monitor-System sorgt für Rücksicht.
Ein Steuergerät sorgt dafür, dass das Bild stets kontrastreich und brillant ist. Bei Dunkelheit vermeidet die intelligente Regelung, dass die Scheinwerfer anderer Autos blenden. Der Fahrer kann das Display jederzeit dimmen oder deaktivieren. Audi arbeitet zudem daran, dass künftig Zusatzinformationen auf dem Monitor eingeblendet werden können.

Die kleine und extrem leichte Kamera ist in einem aerodynamisch optimierten Gehäuse untergebracht, das bei Kälte beheizt wird. Sie nutzt ein Objektiv von wenigen Millimetern Durchmesser und deckt ein wesentlich größeres Sichtfeld ab als ein herkömmlicher Innenspiegel. Ihre digitalen Bilddaten gelangen auf ein Farbdisplay von 7,7 Zoll Diagonale, das an Stelle des konventionellen Innenspiegels montiert ist. Es handelt sich um ein Display in AMOLED-Technologie (Active Matrix Organic Light Emitting Diode), das von Entwicklungs­partner Samsung Display Co., LTD stammt und erstmalig in einem Auto zum Einsatz kommt.

Der digitale Innenspiegel hat beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in den Rennwagen R18 E-tron Quattro und R18 ultra, mit denen Audi bei dem Rennen einen Dreifachsieg eingefahren hat, seine Premiere gefeiert. Das neue System erwies sich auch unter Rennbedingungen als zuverlässig. (ampnet/Audi Presse)

Alles Gute, Autobahn!

von Thomas Gigold am 06.08.2012, 16:17 Uhr in 2012, AMI, Blog

Über sie wurden Gedichte geschrieben, Filme gedreht, Lieder komponiert: Die Autobahn.
Die deutsche Schnellstraße hat das Ansehen von Deutschland in der Welt geprägt. Sie ist ein Wirtschaftsmotor, lässt uns normale Autofahrer oft genug dieses Gefühl von Freiheit spüren, und ist immer wieder Zankapfel von Regierung, Umweltaktivisten und Autofahrern. Deutschland ohne Autobahnen, das wäre wie London ohne rote Busse und schwarze Taxis.

In der Volkserinnerung hat Adolf Hitler die ersten Autobahnen bauen lassen, um Arbeitslose zu beschäftigen. Die Legende entstammt der Propagandamaschinerie der damaligen Politik. Verantwortlich für die Idee und die ersten Autobahnen war noch vor Hitlers Machtergreifung jemand ganz anderes: Ein Team von Politikern und Ingenieuren um Robert Otzen nämlich. Sie ersannen den Plan für die “Nur-Auto-Straße”, gegen welche die Nationalsozialisten in den ersten Jahren gar noch eifrig Opposition betrieben. Zu Größe fand die Autobahn dann erst ab Anfang der 50er Jahre – die Reichsautobahnen hingegen blieben in den NS-Jahren immer nur Teilstücke.

Heute wird die Autobahn 80 Jahre – nimmt man als Geburtsstunde die Eröffnung der ersten Autobahn am 6. August 1932 an.
Das Band damals schnitt im Süden von Köln kein Geringerer als Kölns damaliger Oberbürgermeister durch: Konrad Adenauer. Einer Überlieferung zufolge soll der spätere Bundeskanzler damals gesagt haben: “So werden die Straßen der Zukunft aussehen”. Mehr oder weniger behält er damit bis heute Recht.

Wie die Autobahn der Zukunft aussieht?
Vielleicht mit Flüsterasphalt ausgestattet? Oder mit elektrischen Leitsystemen kombiniert?
Wir wissen es nicht und lassen uns überraschen. Bis dahin wünschen wir der Autobahn zuweilen Alles Gute zum Jubiläum. Und Ihnen stets eine Gute Fahrt!

Im Artikel “Revolution aus dem Rheinland” beleuchtet Robert Franz 80 Jahre Autobahn. Lesenswert!

Dekra-Umfrage: Autofahrer für 0,0 Promille am Steuer

von Thomas Gigold am 24.07.2012, 10:29 Uhr in 2012, AMI, Blog

Erinnern Sie sich an das kleine Alkohol-Experiment, das AMI Blogger Thomas während der Messe durchführte? Bei dem Selbstversuch des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V. (BADS) ging es darum, selbst einmal zu erfahren, wie sich Alkohol auf die eigenen Fähigkeiten zur Führung eines PKWs auswirkt.
Der BADS tritt für eine Null-Promille-Grenze bei der Führung eines Fahrzeugs ein. Etwas, dass Blogger Thomas am Ende durchaus nachvollziehen konnte: “Ich kann die Forderung des BADS nach einer ‘Null-Toleranz’ durchaus verstehen – und für mich persönlich auch unterstützen. Bei einer Grenze von Null weiß man, woran man ist.

Dass die Forderung des BADS bei der Bevölkerung durchaus auf Gegenliebe stößt, offenbart jetzt eine Umfrage der Dekra.
Demnach sprechen sich fast vier von fünf (78 %) Autofahrern für ein generelles Alkoholverbot am Steuer aus. Unter Frauen und jungen Führerscheininhabern ist der Anteil der Befürworter von 0,0 Promille gar besonders hoch. In der bundesweiten Befragung zeigten sich 80 Prozent davon überzeugt, dass ein generelles Alkoholverbot am Steuer zu weniger Unfällen im Straßenverkehr führt.
Fast jeder zweite Autofahrer (43 %) wünscht sich, dass schon ab 0,3 Promille Blutalkoholkonzentration (BAK) eine Begutachtung der Fahreignung vorgeschrieben werden soll. Annähernd drei Viertel (73 %) der Befragten verlangen eine solche Untersuchung wenigstens ab 0,5 Promille BAK. Dies ist die aktuelle Promille-Obergrenze in Deutschland. Bei 0,8 Promille BAK stimmen bereits 86 Prozent der Autofahrer einer Fahreignungsbegutachtung zu. Derzeit müssen lediglich Fahrer, die mit 1,6 Promille BAK und mehr am Steuer aufgefallen sind, für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis eine medizinisch-psychologische Untersuchung absolvieren.

Dem Einsatz von Alkohol-Interlock-Geräten stehen die meisten Autofahrer aufgeschlossen gegenüber. Diese Geräte verhindern nach Abgabe einer auffälligen Atemalkoholprobe, dass sich der Fahrzeugmotor starten lässt. 40 Prozent der Befragten sind dafür, solche Geräte für alle Fahrer vorzuschreiben. Weitere 40 Prozent verlangen die Alkohol-Interlocks für Fahrer, die schon einmal mit Alkohol am Steuer aufgefallen sind. 19 Prozent lehnen solche Vorschriften ab.

An der Umfrage nahmen 1350 Personen teil, sie wurde stichprobenhaft unter Fahrzeugführern gemacht, die mit ihrem Fahrzeug zur Hauptuntersuchung in eine Dekra-Niederlassung kamen.

Unterwegs mit Audis Herkules-Q5

von Thomas Gigold am 21.07.2012, 15:20 Uhr in 2012, AMI, Blog, Probefahrt

Auf der AMI feierte der überarbeitete Audi Q5 seine Premiere. Während sich am äußeren Erscheinungsbild des SUV nur wenig verändert hat, gönnten die Ingolstädter ihrem Bestseller bei den Motoren eine ordentliche Kur: Die normalen Maschinen sind bis zu 15% spritsparender, und als Top-Modell krönt man den Q5 mit dem ersten Diesel-Reihensechszylinder der Audi S-Reihe zum Audi SQ5 TDI. Ein Fahrbericht.

Über Design kann man reden. Debattieren. Streiten. Über das eines Audis vielleicht sogar am meisten. Denn Audi pflegt wie kein anderer Hersteller eine Linie, ein Gesicht, eine Form. Einen Audi soll man als Audi erkennen, über alle Baureihen hinweg. Im Rückspiegel spielt weniger die Rolle, ob man erkennt was für ein Audi da kommt, als vielmehr, das es einer ist.
Die Gleichheit des Gesichts ist bei den Fans nicht unumstritten – der eine findet die sichtlich zusammengehörende Familie gut, der andere sieht zu wenig Differenzierung zwischen A3, A4, A5, A6 und A8.
Hier kommt Differenzierung.
In Form von Größe. In Form von Bulligkeit. In Form des neuen Audi Q5.

Auch wenn er das typische Audi-Gesicht trägt – großer, dominanter Grill, schräge rechteckige Scheinwerfer – ihn erkennt man, ihn unterscheidet man. Aufgrund seiner Größe, seiner Statue.

Es ist nicht allzu lang her, dass Audi seinen Mittelklasse-SUV vorstellte. Seit dem hat er sich bewährte, schlägt bei den Absatzzahlen die Wettbewerber, die dieses Segment erst erfunden hatten und liegt heute in den Zulassungszahlen vor BMW X5 und Mercedes GLK.
Auf der Auto Mobil International (AMI) Anfang Juni in Leipzig stellte Audi die überarbeitete Version seines Q5 vor. Eine Auffrischung, oder “Facelift”, im Autodeutsch. Sie wertet den mächtigen SUV nochmals auf – mit frischen Design-Akzenten, überarbeiteten Motoren und einem neuen Spitzenmodell – dem ersten S-SUV mit einem Diesel als Herz.

AMI Blogger Thomas war bei der internationalen Pressevorstellung des Audi Q5 in München und fuhr mit dem neuen SQ5 – ein Fahrbericht.

Wo fühlt der sich eigentlich daheim? In der Großstadt? Auf dem Land? In den Bergen?
Man weiß es als Fahrer nicht so genau. Hoch, bequem, Allrad und mächtig Power unter der Haube. Ein Allzweck-Auto, dieser Audi. Das sieht man bei Audi auch so und hält die internationale Pressepräsentation des Modells auf dem Flughafen München ab – 40 Kilometer vor den Toren des Landeshauptstadt. Urbanes Umfeld in 40 Kilometern entfernt, rundherum Dörfer und Land.

Ich steige ein. Im Radio besingt Lana Del Rey die ‘Summertime Sadness’ – dabei scheint heute ausnahmsweise mal die Sonne in diesem verregneten Sommer. Perfektes Wetter also, um mit diesem Audi hier einmal ins Umland zu fahren, und zu spielen.

Der SQ5 TDI quattro, in dem ich Platz nehme, ist das neue Spitzenmodell an der SUV-Front von Audi. Satte 230 kW (313 PS) zwingt man aus dem Sechzylinder Drei-Liter Sechszylinder, produziert 650 Nm, die in einem Drehzahlbereich zwischen 1.450 und 2.800 Umdrehungen pro Minute anliegen – den Diesel merkt man hier nur an der Tankstelle. Ein S-Diesel. Bis vor einiger Zeit noch nicht vorstellbar, jetzt feiert er Premiere im Audi. Das ist am Ende aber nur konsequent – nicht nur, weil BMW erst vor wenigen Monaten das erste Reihensechzylinder-Diesel-Aggregate aus dem Hause BMW M vorgestellt hat, sondern auch, weil die meistverkaufte Motorisierung des Q5 eben Diesel sind.

Raus geht es aufs Land. Im normalen Verkehr gibt sich der SQ5 hochwertig – er liegt satt auf der Straße, überzeugt durch hohe Verarbeitungsqualität. Der V6 bollert kernig vor sich hin – nicht nur aus eigener Kraft übrigens, über ein Soundsystem, zwei Lautsprecher und dem richtigen Endtopf wird aus dem Sechszylinder ein Sound moduliert, der die sportliche Note des Audi SQ5 TDI mit dem richtigen Sound betont – aus dem V6 wird so ein gehörter V8. Von Diesel-Nageln oder Fahrtwind wird man als Fahrer übrigens verschont – die Dämmung des Audi SQ5 TDI ist hervorragende Arbeit – bis die Nadel auf der 160 im Tacho zeigt, hört man von diesem Audi kein negativ wahrgenommenes Geräusch, ab 160 km/h kommt dann langsam leiser Fahrtwind hinzu, der selbst bei 230 km/h keine ohrenbetäubenden Ausmaße annimmt.

Auf dem Weg vom Münchener Flughafen zur Autobahn schwimmt man im Verkehr mit, kann die bequeme Seite des Fahrzeugs kennen lernen. Und dann kommt der Spaß: Rauf auf die Autobahn, danach eine Strecke über kurvige Landstraßen. Hier spielt der V6 seine Karten aus.
Hier spurtet der 1,9 Tonnen schwere Citycowboy wie entfesselt los.
Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der SQ5 in 5,1 Sekunden. Damit macht er so manchen ausgesprochenen Sportler nass – zum Vergleich: Der Toyota GT 86 benötigt für den selben Sprint immerhin 7,6 Sekunden.
Natürlich ist die Frage, wann man diese Leistung nun wirklich benötigt. Abrufen kann man sie jederzeit – dank zweier Turbos, Allrad und Sportfahrwerk interessiert den Audi weder, in welchem Drehzahlbereich der Motor gerade agiert, noch, auf welcher Straße man unterwegs ist. Einzig, das zuweilen etwas behäbige Automatikgetriebe kann den Gasfuss abhängig von der gewählten Fahrautomatik kurz am Sprint hintern. Die Schaltarbeit übernimmt ein Achtgang-Tiptronic-Getriebe, weil das gefühlt bessere Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe den hohen Drehmoment nicht aushalten würde, sagt Audi. Dieses ist an ein Start-Stopp-System gekoppelt und lässt sich per Knopfdruck in einen S-Modus versetzen. Problem nur: Das ändert an der teilweise verzögerten Reaktion nicht viel. Zum Glück aber gibt es diese schicken Schaltwippen am Lenkrad. Nutzt man die, oder hat man einmal raus, wie viel Druck aufs Gaspedal ohne Einmischung der Automatik möglich ist, möchte man aus diesem Auto nicht mehr raus – oder besser: Mit ihm nicht mehr von der Autobahn.
Was für ein Spaß: Sportflitzer scheuchen. Oder zumindest mit ihnen spielen – links ran kommen lassen und davonziehen. Der SQ5 dürfte für so manch verdutzten BMW 6er- oder Mercedes SLK-Fahrer sorgen …

Zurück auf dem Flughafen steigt man mit einem dicken Grinsen im Gesicht aus. Schaut den SQ5 noch einmal an und denkt unweigerlich an die Wolf-im-Schafpelz-Metapher. Hier kommt eher ein Wolf im Bärenfell. Und dann beim “Kaffee danach” fängt man an, darüber nachzudenken, wer dieses Auto jetzt eigentlich braucht? Oder will?
Mindestens 58 500 Euro muss man für das neue Topmodell ausgeben. Da sind Extras wie die Schaltwippen am Lenkrad noch nicht dabei, ebenso wenig wie ein Headup-Display, dass es für den Q5 im Gegensatz zum BMW X3 überhaupt nicht gibt. Die Informationen in die Frontscheibe projizierenden Displays kommen bei BMW auf eine unschlagbare Kundenzufriedenheit von 100%, bei Audi hat man die Entwicklung aber über Jahre verschlafen. Dass das Kunden nicht am Kauf des Q5 hindert, beweisen die Verkaufszahlen, trotzdem müssen sich die Ingolstädter das aber natürlich ankreiden lassen – nicht nur an dieser Stelle hier.

Um zurück zu kommen: Wer kauft dieses Auto?
Insgesamt 2000 Exemplare will Audi vom SQ5 pro Jahr verkaufen. In Anbetracht der Fahrleistung und des Gesamtpaketes sicherlich kein zu ehrgeiziges Ziel. Als Käufer kommen hier vorrangig natürlich Menschen in Betracht, die neben dem praktischen, sicheren und erhabenen Gefühl des SUV auch Spaß haben wollen. Und gerade den bietet der V6 mehr als ausreichend, auch wenn der eben am Ende aus dem SUV keinen Sportler macht, aber immerhin einen Stemmer. Förster mit dem notwendigen Kleingeld, Großstadt-Cowboys und – so böse das klingen mag – Männer in der Midlife-Crisis: Hier ist euer Auto! Greift zu!

Fahrberichte von Autobloggern zum Audi Q5, Audi Q5 Hybrid oder Audi SQ5 TDI:
Thomas Gigold, box.gigold
Mario-Roman Lambrecht, Fanaticar
Sebastian Bauer, Passion Driving
Bjoern Habegger, mein Auto Blog
Ralf Bernert, exclusive life
Ennos Reddies, QARSI
Fabian Meßner, Autophorie
Thomas Endriß, greenmotorsblog
Nicole Y. Männl, Auto-Diva
Erkan Dörtoluk, uberautos
motoso.de

Nissan Leaf für portugiesische Polizei

von Thomas Gigold am 19.07.2012, 20:54 Uhr in 2012, AMI, Blog

Elektrisch auf Verfolgungsjagd: Die portugiesische Polizei hat acht Nissan Leaf als Einsatzfahrzeuge übernommen.
Die umweltfreundlichen Fahrzeuge, die Interessierte auf der AMI erstmals auf einer Messe selbst Probe fahren konnten, werden künftig von der Policia de Seguranca Publica (PSP) genutzt. Die PSP ist für die großen Ballungsgebiete des Landes zuständig ist und kommen als Teil des Programms „Safe School“ (sichere Schule) zum Einsatz. Vollständig ausgestattet mit Blaulicht, Sirenen und Polizei-Schriftzügen können sie aber auch jederzeit für andere Polizeiaufgaben eingesetzt werden.
Mit dem Leaf will die PSP zur Verringerung des Gesamt-CO2-Ausstoßes ihrer 5000 Fahrzeuge umfassenden Flotte beitragen.

Auf seiner Probefahrt mit dem Leaf war AMI Blogger Daniel vor allem vom Raumangebot und der leisen Fahrt des Nissan Leaf angetan. Im Stadtverkehr schlug sich das Elektrofahrzeug erhaben: “Überhaupt ist die Beschleunigung aus dem Stand bis etwa 80 km/h beachtlich. Sehr schnell hat man das 1,6-Tonnen-Fahrzeug auf 50 km/h – vor allem im Stadtverkehr muss man aufpassen, nicht dauernd schneller zu fahren als erlaubt. Ab 90 km/h nimmt die Dynamik allerdings ab.”
Zum Testbericht.

Alles auf A-nfang: Die neue Mercedes A-Klasse startet durch.

von Thomas Gigold am 16.07.2012, 22:47 Uhr in 2012, AMI, Blog

Es ist – man darf das ohne Scheu sagen – das wichtigste Auto der letzten Jahre. Nicht nur für Mercedes, sondern auch für den Wettbewerb. Die neue Mercedes A-Klasse definiert sich neu. Und will nicht nur gegen Platzhirsch Golf und den direkten Wettbewerb BMW 1er und Audi A3 endlich als ernstzunehmender Gegner antreten. Bei Mercedes will man mit der neuen A-Klasse gegen die Wettbewerber aus München und Ingolstadt natürlich auch gewinnen.

Die A-Klasse ist wichtig für Mercedes.
Wichtig, als Modell. Wichtig für den Absatz. Wichtig für das Image.
Weg vom angestaubten, hochbeinigen Fahrzeug, das vor allem die Altersgruppe 50+ gut fand.
Hin zum flotten, im Premium-Segment Ton angebenden, frischen Sportler in das sich Fahranfänger, Väter mit einem Kind oder Singles verlieben.

Auf der AMI feierte die A-Klasse ihre Premiere vor heimischem Publikum. Und überzeugte viele direkt. So schick, so gut verarbeitet, so dynamisch. Das ist das neue Mercedes-Gefühl.
“A, wie Angriff”, hat Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche als Programm für die neue A-Klasse ausgegeben. In Stuttgart konzentriert sich alles auf den neuen Kompakten. Man will den Wettbewerb nicht kopieren oder mit ihm gleich setzen. Man will ihn dominieren. Viel Last auf den Schultern des neuen kleinen Stuttgarters.

Seit der Deutschland-Premiere in Leipzig kann man die A-Klasse bei den Händlern bestellen, auch wenn sie aktuell noch nicht einmal bei den Händlern steht. Denn Marktstart ist erst im September.
Das jedoch stört kaum.
Bereits 40.000 Kunden haben sich für die neue A-Klasse entschieden und sie bestellt. Eine beachtliche Anzahl.

Angesichts derer dürfte der Anlauf der Serienproduktion am Montag den Mercedes-Verantwortlichen ein sehr zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte. Bis Oktober laufen jetzt die ersten Exemplare des Neuen im Zwei-Schicht-Betrieb vom Band, danach führt man eine zusätzliche, dritte, Schicht in der Montage ein. Der Neue kommt an.

Anfang Juli konnten sich Journalisten und Blogger mit den ersten Vorserien-Fahrzeugen bei der internationalen Presse-Präsentation der neuen A-Klasse durch die Berge Sloweniens schlängeln. Und die deutschen Autoblogger sind durchaus angetan: “Die neue A-Klasse hat mich durch und durch überrascht! Begeistert sitzt man am Steuer des Kompakten und fühlt sich völlig frei“, schreibt zum Beispiel Stefan Maaß von Autophorie. Was die deutschen Autoblogger sonst noch erlebt haben, und wie sie die neue Mercedes A-Klasse finden – lesen Sie es in den Beiträgen:
Mein Auto Blog, Bjoern Habegger
Autophorie, Stefan Maaß
Robert Basic
Lisa, The Car Addict
Mercedes Passion, Markus Jordan
Auto-Diva, Nicole Y. Männl
Köln Format, Heike Kaufhold
Whudat, Mathias Winks

Erste Ausfahrt mit dem neuen BMW 3er Touring

von Thomas Gigold am 08.07.2012, 13:00 Uhr in 2012, AMI, Blog

Auf der AMI feierte er seine Weltpremiere, ab September September steht er bei den Händlern: Der BMW 3er Touring. Die sechste Generation des BMW 3er als Alltags-Kombi kommt größer, mit neuen praktischen Details, leichter, stärker und sparsamer.

Mit gewachsenen Ausmaßen übertrumpft er die beiden direkten Rivalen Mercedes C-Klasse und Audi A4, und mit den BMW-typischen Ansprüchen will er der Platzhirsch beim Thema “Freude am Fahren” sein. Ob er all das hält, was er auf dem Papier verspricht, können Journalisten aus aller Welt aktuell bei den ersten Testfahrten selbst erleben und testen. Kunden müssen sich noch bis September gedulden – hier jedoch bereits einmal die ersten Eindrücke.

Gegenüber dem auserkorenen Wettbewerb von Mercedes und Audi liegt der neue 3er Touring nicht nur bei Gepäckvolumen und Raummaßen vorn. Und das, obwohl er im direkt vergleich zu Audi und Mercedes wahrscheinlich das Modell ist, das am sanftesten – weniger bullig, eher sportlich – wirkt. Auch mit praktischen Details punktet der Münchner unmittelbar. Der serienmäßig zu 40-20-40 Prozent geteilten Rücksitzlehne zum Beispiel, die es ermöglicht, vier Personen und zusätzlich Skier oder Snowboards im Wagen unterzubringen. Oder der Laderaum-Abdeckung, die bei Nichtgebrauch unter dem Ladeboden verschwinden kann. Die Hecktür klappt serienmäßig elektrisch auf und zu – dank aufpreispflichtigem „smart opener“ sogar berührungslos per Fußschwenk unter dem Heck. Wie bereits beim Vorgänger-Modell lässt sich das Heckfenster separat öffnen, nützlich vor allem dann, wenn das Auto rückwärts nahe an der Wand steht und die Hecktür nicht aufschwingen kann. Und: Der neue Touring wurde trotz Wachstum und trotz erweiterter Sicherheitsausstattung bis zu 40 Kilogramm leichter.

Viel wichtiger als solche Details freilich ist bei einem Premium-Sportkombi die Form. Und die ist rundum gelungen. Wie oben beschrieben wirkt der 3er gegenüber dem Wettbewerb wesentlich dynamischer – und auch, wenn das am Ende wie BMW-Werbesprech klingt, so ist es doch, was es ausdrückt. Wie schon bei der Limousine des neuen 3er haben die Münchener Designer ein Meisterstück abgeliefert. Die im Wind stehende Niere zeichnet sich durch ihre Skulpturalität aus, die kräftige Haube, die kurzen Überhänge, das langgestreckte Dach – diese Merkmale zusammen mit der flachen, sehnig breiten Front und dem wohl proportioniertem Heck lassen den 3er Touring wie ein 100-Meter-Läufer am Start lauern. Im Reigen der schönsten Kombis steht der neue BMW 3er in vielen Augen ganz vorn.

Im Innenraum gibt sich auch die Touring-Variante keine Blösse – wie bereits bei unserer Probefahrt mit der Limousine – überzeugt das Interior: : bequeme und dennoch guten Seitenhalt vermittelnde Sitze, schöne Materialien, ansprechende Farben, sorgfältige Verarbeitung. Neu sind der flache breite Bildschirm oben in der Mitte für Radio, Bordcomputer und (gegen Aufpreis) Navi. Wie bereits beim 1er und der 3er Limousine steht das Display starr in der Konsole und man fragt sich zuweilen, wieso man bei BMW darauf verzichtet hat, es einfahrbar zu machen. Das gäbe dem Armaturenbrett noch etwas mehr “Sexyness” und würde mit Blick auf den Wettbewerb für mehr Überzeugung sorgen – im neuen A3 nämlich lässt sich das Display versenken.
Grund zur Freude hingegen herrscht wieder beim Blick übers Lenkrad. Dort projiziert nämlich das farbige Head-up-Display Informationen ins direkte Sichtfeld des Fahrers. Ein aufpreispflichtiges Stück Technologie, das man nach einer Weile nicht mehr missen will. Die wichtigsten Informationen wie die erlaubte und gerade gefahrene  Geschwindigkeit sowie die Navi-Richtungspfeile schweben vor dem Fahrer und sind auch bei Sonne sicher und gut erkennbar.

Die Auslieferung beginnt im September mit zunächst einem Benzinmotor und zwei Dieseln. Der 320i kommt mit demselben „Twin-Power-Turbo“-Vierzylinder wie die Limousine – zwei Liter Hubraum, 180 kW (245 PS), 350 Nm Drehmoment ab 1250 Umdrehungen pro Minute. Die Fahrleistungen (Beschleunigung 0 – 100 km/h in sechs Sekunden, Spitze 250 km/h) verdienen das Prädikat souverän, auch in Verbindung mit der rasch und sanft agierenden Achtgang-Automatik. BMW-Liebhaber werden sich daran stoßen, dass es zur Einführung nicht auch einen Reihensechszylinder alter Schule geben wird. Doch auch BMW kommt an den künftigen EU-Regulierungen um CO2-Werte nicht umhin und strebt zurück zum Vierzylinder. Den haben die Münchner übrigens schon vorm goldenen Zeitalter des Reihensechszylinders zur Perfektion gebracht – im legendären 2002 und dem Nachfolger, der ersten 3er Reihe, arbeiteten ausschließlich bzw. vornehmlich Vierzylinder. Und so brummen im neuen 3er eben auch wieder vornehmlich Vierzylinders statt des turbinenhaften Sechszylinders. Objektiv machen die ihre Sache “allerdings” hervorragend.

Der Vierzylinder-Diesel im Touring 320d kommt mit zwei Litern Hubraum und 135 kW (184 PS) wie in der Limousine, der 330d als Sechszylinder mit drei Litern Hubraum und 190 kW (245 PS) sowie üppigen 560 Nm Drehmoment ab 1500 U/min. Gegen Jahresende erscheinen zusätzlich der 320i  sowie die Basis-Diesel 316d und 318d. Alle Motoren verfügen über Start-Stopp-System und Bremsenergie-Rückgewinnung. Und alle kommen mit „Fahrerlebnisschalter inkl. Eco Pro“. Hinter dieser sperrigen Bezeichnung verbirgt sich, wie bei der Limousine, ein System, mit dem das Ansprechverhalten, Fahrwerk und einige kleine Details des 3er während der Fahrt beeinflussen lassen. So kann man neben Fahrgefühl auch die Motoreneinstellungen und damit indirekt der Verbrauch geregelt werden – BMW verspricht bis zu 20 Prozent Verbrauchsersparnis in der Praxis.

Der neue BMW 3er Touring macht Freude – als Kombi vermittelt er den gleichen agilen Charakter wie die Limousine. Mit einer direkten Lenkung, einer Federung, die die Straße spüren lässt und dennoch grobe Stöße fernhält und ebenso sportlich wie gemütlich agieren kann. Wer den Vorgänger bereits gut fand, wird den Neuen noch überzeugender finden. “Auf den ersten Blick wirkt der BMW 3er Touring wie eine Evolution des Vorgängers, aber spätestens bei einer Fahrt mit dem Kombi aus München fallen eine Vielzahl von Verbesserungen in Auge und Hände.“, beschreibt Benny Hiltscher auf bimmertoday.de seine Erstbegegnung. Und AutoBILD kürt ihm im Vergleich mit dem Wettbewerb zum König: “Ein Augenöffner, dieser 3er, zumal er sich auch sonst keine Schwächen leistet. Er markiert im Test sowohl den Sparsamsten als auch Spurtstärksten, und er bietet am meisten Platz.

Golf GTI rollt oben ohne zu den Händlern.

von Thomas Gigold am 24.06.2012, 15:40 Uhr in 2012, AMI, Blog

Volkswagen feiert die Markteinführung des ersten Golf GTI Cabriolet. Kurz nach seiner Deutschlandpremiere auf der AMI 2012 rollt das erste GTI Cabrio zu den Händlern.
Angetrieben von einem 155 kW / 210 PS starken 2,0-Liter-Turbomotor beschleunigt das Cabriolet in 7,3 Sekunden von null auf 100 km/h. Darüber hinaus ist es serienmäßig mit einem elektronischen Quer-Sperrdifferential (XDS) ausgestattet, durch das die Dynamik und Sicherheit beim Beschleunigen in Kurven weiter verbessert wird.

Erhältliche ist der offene Kompaktsportler in den Farben Pure White oder Tornadorot, mit rot eingefasstem Kühlergrill in Wabenstruktur und GTI-Schriftzug an Front und Heck. 17-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Denver” (optional sind 18-Zoll des Typs „Detroit” bestellbar) und ein neuer Diffusor mit verchromten Abgasendrohren runden das Gesamtbild ab.

In Deutschland ist das Golf GTI Cabriolet in Verbindung mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe ab 31 350 Euro erhältlich. (ampnet/Leipziger Messe)