von Thomas Gigold am 19.04.2007, 12:32 Uhr in Live, Umwelt
Alkohol im Straßenverkehr ist ein absolutes No-Go. Jedoch nur, wenn der Fahrer getankt hat: Tankt das Auto hingegen Alkohol, kann es besser kaum sein …
Nicht mehr als Alkohol nämlich ist Ethanol. Und das gilt als Alternative zum Benzin.
Ethanol wird aus pflanzlichen Rohstoffen vergärt und ist durch geringen Herstellungsaufwand und nachwachsende Rohstoffe dem herkömmlichen Benzin überlegen, auch wenn man rund ein Drittel mehr Ethanol tanken muss um die gleiche Strecke wie ein Benziner zurück legen zu können.
Allerdings: An CO2 kommt aus dem Ethanol-Auspuff nur das, was eine Pflanze aufnimmt und durch steuerliche Begünstigungen ist das tanken von Ethanol derzeit günstiger.
Auf der AMI zeigen viele Hersteller Modelle, die mit Ethanol betrieben werden können. So auch der europäische Marktführer Saab.
Dort kann man jetzt auf die gesamte Fahrzeug-Palette zurück greifen, will man zukünftig lieber Ethanol tanken. Bis 2012 will General Motors – zu denen Saab gehört – seine Flotte zu 50 Prozent auf E85-Ethanol-Fahrzeuge umstellen. Ein großes Ziel.
An dem wird Opel vorerst nicht mitarbeiten. Die Rüsselsheimer haben Ethanol zwar auf der Beobachtungsliste, bieten derzeit allerdings kein Modell an.
Der Grund dafür ist der größte Nachteil des Ethanol-Antriebs: Derzeit nämlich ist das Netz an Tankstellen minimal. Gerade einmal 92 Ethanol-Tankstellen gibt es derzeit in Deutschland.
Das hindert allerdings nicht daran, dass auch andere Autobauer auf den Ethanol-Antrieb setzen. So zieht Volvo seinem schwedischen Mitbewerber nach und will bereits im Sommer die ersten Modelle als “FlexiFuel”-Autos nach Deutschland bringen. Peugeot und Ford sind ebenfalls dabei, erste FlexiFuel-Fahrzeuge anzubieten.
FlexiFuel-Autos können sowohl mit Benzin als auch Ethanol betankt werden. Und das in beliebigem Mischverhältnis, denn im Gegensatz zum Erdgas-Fahrzeug wandern Ethanol und Benzin bei FlexiFuel-Fahrzeugen in den gleichen Tank.
An Tankstellen gibt es derzeit vor allem das Ethanol E85, welches mit 15 Prozent Benzin angereichert ist, um auch an kalten Tagen vom Fleck zu kommen.
Saab findet ihr in Halle 3, Volvo ebenso.
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von Thomas Gigold am 18.04.2007, 16:08 Uhr in Live, Umwelt
Die Show am Stand der Erdgasfahrzeuge ist bereits legendär. Doch dahinter steckt das Ziel, auf ein Thema aufmerksam zu machen, das vor allem beim Kauf eines Neuwagens in den kommenden Jahren eine Rolle spielen sollte: Erdgas ist ein sinnvoller Ersatz zum Benzin.
Monovalente Erdgasfahrzeuge – also Autos, die nur mit Erdgas betankt werden können – haben einen geringeren CO2-Ausstoß als ihre benzinbetriebenen Brüder und sind durch steuerliche Begünstigungen und bessere Energieeffizienz kostengünstiger zu betreiben.
Darüber hinaus: Unsere Erdgas-Ressourcen reichen weiter als die derzeit bekannten Erdöl-Reserven der Welt – etwa noch für weitere 200 Jahre. Als Übergang zu einem wirklich alternativen Antrieb ist Erdgas heute für die nächsten Jahre sicherlich eine wirkliche Alternative für eine moderne Fortbewegung.

Dass Erdgas nun nicht Langweilig sein muss oder den Weg in familientaugliche Autos findet, beweist die Studie des Opel Corsa D 1.6 CNG. Die steht am Erdgas-Stand in Halle 3 und verfügt als monovalentes Auto über immerhin 94 PS und einen CO2-Austoß von gerade einmal 117 g/km. Eine Betankung reicht für 510 Kilometer, und vielleicht reicht das Feedback der AMI ja auch, um dieses Auto bald auf deutschen Straßen zu sehen.
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von Thomas Gigold am 17.04.2007, 13:47 Uhr in Live, Umwelt
Mit den neuen EfficientDynamics-Motoren im 1er und 5er geht BMW erste Schritte, um durch neue Einspritz-, Filter- und Hybrid-Techniken möglichst effizient und umweltfreundlich mit den heute üblichen Benzin-Füllungen eines Tank umzugehen.

Doch bereits seit einigen Jahren forscht BMW – wie andere Autobauer auch – im Bereich des Wasserstoff-Antrieb, der gemeinhin als Energieträger der Zukunft gehandelt wird. Mit dem “BMW Hydrogen 7″, den man hier auf der AMI sehen kann, hat man nun erstmals ein Auto in Kleinst-Serie mit Wasserstoff-Antrieb ausgestattet und stellt dieses ausgewählten Kunden zur Verfügung, die den 7er im Alltag testen sollen.
Wann wir alle einen BMW mit Wasserstoff-Antrieb fahren können, steht allerdings in den Sternen. Wie bei wohl allen anderen Autobauern auch werden noch einige Entwicklungsjahre und – vor allem – der Ausbau eines Tankstellen-Netz notwendig, bevor es Wasserstoff-Autos zur Serienreife bringen.
Mehr Informationen zu den Bemühungen BMWs zum sauberen Antrieb kann man sich in folgenden Videocasts ansehen: Fahrt mit dem BMW Hydrogen 7 und einen offizielles BMW-Video zum Thema. Auf Deutsch kann man diese Informationen auch haben: Einfach in Halle 5 bei BMW vorbei schauen …
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von Thomas Gigold am 17.04.2007, 10:42 Uhr in Live, Umwelt
Kia gibt auf der AMI mit dem “Rio Hybrid” einen Ausblick auf die nächsten Jahre: Beim koreanischen Hersteller lautet das Ziel, bis Anfang 2010 alle Modelle auch als Hybrid anbieten zu können. Beim ausgestellten Rio greift ein 12 kW starker Elektromotor dem Benziner beim Starten und Beschleunigen unter die Arme und senkt dessen Verbrauch damit auf 5,3 Liter auf 100 Kilometer.
Der Rio ist derzeit allerdings nur eine Studie die es wohl eher nicht zum Händler schaffen wird. Die Technik allerdings soll schnell eine der angebotenen Motorenvarianten für alle Modelle werden.
Wem das als Alternative nicht schnell genug geht, der kann bereits jetzt beim Kia-Händler zu einer umweltfreundlichen Variante der Motorisierung greifen: Der “cee´d” bildet den Auftakt zu einer Aktion, mit der Kia alle Modelle noch bis Ende des Jahres als Autogas-Varianten anbieten will.
Kia positioniert sich so frühzeitig auf dem Markt und wird wohl als einer der ersten Anbieter wirklich ein breites Programm an Modellen anbieten, die mit umweltfreundlichen Antrieben direkt beim Händler bestellt werden können.
Kia findet ihr in Halle 5, Stand C22
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von Thomas Gigold am 16.04.2007, 12:34 Uhr in Live, Umwelt
Gelegenheit macht Probefahrer. Und wir haben – wie angekündigt – einmal am Auspuff eines Erdgas-Autos geschnüffelt und geschaut: Wie ist das eigentlich so?
Markus Seiler von der HTW Dresden begleitete uns bei der Ausfahrt ins Leipziger Umland und diskutierte mit uns über Erdgas und alternative Antriebe.
Unser Testauto – ein Opel Zafira – fuhr gar mit Bio-Erdgas und kam als bivalentes Auto zur AMI. Bei diesen Typen besteht jederzeit die Möglichkeit zwischen großem Erdgas-Tank und kleinem (13 Liter) Benzin-Tank umzuschalten. Das garantiert auch auf längeren Strecken und schlechterem Erdgas-Tankstellennetz im Ausland ein stetes Vorankommen.
Zu meiner Überraschung funktioniert das auf Knopfdruck elektronisch geregelte Umschalten zwischen Erdgas und Benzin ohne Leistungsloch. Und auch sonst ist der Zafira in beiden Spritvarianten identisch zu fahren. Weder beim Anfahren noch beim Vollgas lassen sich zwischen Erdgas und Benzin tatsächliche Unterschiede für den Fahrer feststellen.
Fazit: Erdgas ist unkomplizierter als man denkt. Riechen tut es nicht schlecht, der CO2-Austoß ist aufgrund der besseren Energieausbeute insgesamt niedriger und Geld sparen darf man auch … Es ist also eine Überlegung wert beim Neuwagenkauf. Mehr Informationen zum Thema Erdgas findet ihr bei uns: Grüne Motoren: Erdgas und Autogas
Den Gemeinschaftstand des Trägerverein für Erdgas-Fahrzeuge findet ihr in Halle 3. Dort könnt ihr euch auch für eine Probefahrt anmelden.
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von Thomas Gigold am 16.04.2007, 10:40 Uhr in Live, Umwelt
Die Designstudie “Small Hybrid Sports Concept” zieht am Honda-Stand die Blicke auf sich. Das Concept Car duckt sich mit nur 1,27 Meter Höhe auf die Plattform und zeigt, dass Hybrid-Fahrzeuge von morgen nicht zwangsläufig bieder aussehen müssen.
Der kleine Sportliche – ausgestattet mit Rädern der Dimension 165/60R20 – “vereint modernste Hybrid-Technologie mit den Fahreigenschaften, die von einem Sportwagen erwartet werden und das Potential künftiger Hybrid-Autos zeigen“; so die Honda-Pressemitteilung.
Doch bei Honda ist Hybrid schon lange nicht mehr nur Zukunftsmusik: Bereits seit einiger Zeit kann man den Honda Civic als Hybrid erwerben. Die im US-Blechkleid des Civic (die Gesichter des Civic in Asien, Europa und den USA sind unterschiedlich) erhältliche Limousine kommt mit einem 95 PS starken Benziner, der beim Anfahren von einem 20 PS starken Elektromotor unterstützt wird. Dieser wird durch eine Bremskraft-Rückgewinnungsanlage beim abbremsen wieder aufgeladen. Von den Eingriffen des Elektroantriebs merkt man nichts, außer an der Zapfsäule, wo sich eine Ersparnis feststellen lässt.
Den Hybrid-Civic gibt es ab 22.900 Euro beim Honda-Händler, das Auto ansehen kann man sich in Halle 4 am Stand von Honda.
Auch im Bereich der Brennstoffzelle ist Honda natürlich aktiv. Etwas zum Erleben präsentiert man hier auf der AMI zwar noch nicht, Ziel sei es allerdings, bereits im nächsten Jahr mit einigen durch die Brennstoffzelle angetriebenen Modellen in den USA und Japan in den Verkauf zu gehen. Dort ist der Markt für alternative Antriebe derzeit am stärksten.
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von Thomas Gigold am 10.04.2007, 13:17 Uhr in Umwelt
Wie im Vorjahr präsentiert sich der Trägerkreis Erdgasfahrzeuge wieder mit einem eigenen Stand auf der AMI. Der vom Umweltministerium, dem ADAC und bekannten Autobauern und Erdgas-Anbietern getragene Verein setzt sich für die Entwicklung und Förderung der Erdgasgetriebenen Fahrzeuge in Deutschland ebenso ein. Dabei steht nicht nur die Schaffung eines flächendeckenden Erdgas-Tankstellennetzes auf der Prioritätenliste, sondern vor allem uns Autofahrer zu informieren und auf die Benzin-Alternative Erdgas aufmerksam zu machen.
Erdgas wird bei Autos nicht in seiner natürlichen gasförmigen, sondern in komprimierter Form getankt. Der Energiegehalt eines Kilo Erdgas entspricht in der Regel etwa 1,5 Liter Benzin oder 1,33 Liter Diesel. Vor sechs Monaten waren in Deutschland bereits über 50.000 Erdgasfahrzeuge zugelassen, die an 700 Erdgas-Tankstellen tanken konnten.
Durch Steuerbegünstigungen der Regierung bis Ende 2018 kostet für Erdgas derzeit einige Cent weniger im Vergleich zu einem Liter bleifreiem Benzin. Die Nachrüstung eines Auto auf Erdgas kostet je nach Modell und Anbieter zwischen 2.000 und 4.000 Euro.
Vorteil des Erdgas: Der Transport mittels Tanklastzügen entfällt. Tankstellen können sich nämlich an das vorhandene Erdgasnetz einer Stadt “klemmen” und das Gas dort beziehen. Es wird direkt vor Ort dann komprimiert und gelagert.
Neben dem Erdgas gibt es noch das Flüssiggas – auch “Autogas” genannt. Dieses Gas ist kein reines Gas, sondern ein Mischgas, welches beispielsweise in Italien bereits seit den 70er Jahren verbreitet ist.
Es wird – wie Erdgas – vor allem wegen seines geringeren CO2-Austoßes als Alternative gesehen. In Deutschland wird Autogas ebenso wie Erdgas noch bis Ende 2018 niedriger besteuert als herkömmliches Benzin. Ein Vorteil gegenüber dem Erdgas ergibt sich in durch das Tankstellennetz. Das ist mit derzeit 2.293 Autogas-Stationen deutlich dichter ausgebaut.
Eine Umrüstung eines Ottomotor auf Autogas kostet zwischen 1.500 und 3.500 Euro, je nach Model und Anbieter.
Links:
Übersicht über PKW, die es ab Werk als Erdgas-Fahrzeuge gibt
Übersicht über PKW, die es ab Werk als Autogas-Fahrzeuge gibt
Übersicht über Gas-Tankstellen in Deutschland
Offizielle Seite des Trägerkreis Erdgasfahrzeuge
Offizielle Seite des Autogas-Verband Deutscher Verband Flüssiggas
Vergleich zwischen Erdgas- und Autogas-Fahrzeugen
Der Trägerverein für Erdgas-Fahrzeuge ist in Halle 3, Stand 32 zu finden, dort kann man sich auch über die angebotene Möglichkeit einer Probefahrten mit einigen vor Ort befindlichen Erdgas-Fahrzeugen informieren.
Am Stand des Deutschen Verband Flüssiggas e.V. kann man sich über die Alternative Autogas informieren. Auch diesen Stand findet man in Halle 3. Dort kann man auch an einem Gewinnspiel um einen schwarzer Fiat Grande Punto mit Autogasantrieb teilnehmen.
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von Thomas Gigold am 10.04.2007, 11:40 Uhr in Umwelt
Ford Focus-Fahrer dürfen demnächst ein wenig unbekümmerter Gas geben, denn ab heute ist der kleine Kölner auch als Erdgasmodell bestellbar.
Die Deutschland-Premiere des neuen Antriebs feiert Ford indessen auf der AMI.
Für 24.650 Euro darf man sein Umweltgewissen zukünftig ein wenig beruhigen, denn Focus-Fahrer können demnächst so etwas umweltfreundlicher Gas geben: Die aktuelle Generation des Ford Focus gibt es auf der AMI erstmalig als Erdgasversion zu sehen, ab August kann man ihn auch im Straßenbild sehen.
Der CNG kommt mit einem 55 Liter-Benzintank und einem 18 Kilo-Gastank. Damit schafft der Kölner über 1000 Kilometer bevor beide Tanks leer sind. Als Herz klopft im Erdgas-Focus ein 2.0 Duratec-Motor, der im Benzinbetrieb 145 PS, im Erdgasmodus 126 PS leistet und im Gasmodus immerhin 195 km/h schnell wird. Mit Benzin schafft er es knapp über die 200 km/h-Grenze.
Im Gegenzug zur Einsparung im Dienst muss man einen etwas kleineren Kofferraum in Kauf nehmen, da der Erdgastank am Focus auch noch irgendwo hin musste …
Der Focus unterdessen ist nicht das einzige Modell von Ford mit Erdgas. Auch der C-Max und der Transporter Transit können mit dem umweltfreundlichen Gas-Antrieb ausgestattet werden. Die Aufpreise dafür liegen je nach Modell zwischen 2.975 und 3.950 Euro. Eine Investition, die sich an Tankstellen und Umweltbilanz wieder auszahlt.
Neben dem Erdgas-Angebot engagiert sich Ford derzeit ebenso im Bereich des Bio-Ethanol. Der FexiFuel-Antrieb, bei dem sowohl Super als auch Ethanol getankt werden können, wird derzeit im Focus und dem C-Max angeboten.
Darüber hinaus forscht auch Ford wie alle anderen großen Automobilbauer im Bereich der Brennstoffzellen-Energie. Hier gibt man sich zuversichtlich “bereits in einigen Jahren [...] mit der Vermarktung von Serienfahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb beginnen” zu können.
Der Focus CNG steht am Gemeinschaftsstand “Erdgasfahrzeuge” in Halle 3
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von Daniel Große am 07.04.2007, 13:49 Uhr in Umwelt
Wenn es eine Automarke gibt, über die man sich nur mit Schwierigkeiten kritisch äußern kann, ist es wohl Audi. Die Ingolstädter scheinen in Sachen Design und Technik alles richtig zu machen. Das zeigt nicht nur das weltweite Lob über das Design des A5 und S5 sondern auch eine Umfrage der Zeitschrift Auto Motor und Sport Anfang des Jahres. Gleich drei mal siegte die Autoschmiede mit den vier Ringen: der Q7 gewann in der Klasse der SUV, der A6 in der Oberen Mittelklasse und der A3 in der Kompaktklasse.
Letztgenannter wird jetzt sogar noch besser. Auf der AMI ist erstmals in Deutschland der Audi A3 1.9 TDI e zu sehen. Mit diesem Modell schaltet sich Audi in die Diskussion um den CO2-Ausstoss ein und versucht, seinen Teil zur Reduzierung dessen beizutragen. Trotz 105 PS soll sich der Motor nur 4,5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer gönnen. Serienmäßige Partikelfilter sind eingebaut. Die ab 2012 geforderten Abgaswerte von 120g CO2/km werden unterschritten. Erreicht wird das unter anderem durch eine elektronische Schaltanzeige, die den Fahrer über den richtigen Gang informiert. Zudem wurde die Übersetzung der Gänge drei bis fünf verlängert. Kosten soll der A3 ab 22.600 Euro. Die Sportback-Variante beginnt bei 23.500 Euro.
Zu sehen sein wird der sparsame und saubere A3 in Halle 1, Stand C02.
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von Thomas Gigold am 03.04.2007, 02:15 Uhr in Umwelt
Nein, nicht nur müde Männer soll die Milch von Mama-Kuh munter machen, auch automobile Motoren. Das zumindest will man in Leppersdorf bei Dresden beweisen. Dort produziert man in der größten Niederlassung der Müller-Milch-Gruppe nicht nur leckere Milch, sondern auch Käse.
Und aus dem – genauer den Produktionsresten seiner Herstellung – will man nun Bio-Ethanol gewinnen. Dafür investiert man bei Müller-Milch rund 20 Millionen Euro, um ab Ende 2007 jährlich zehn Millionen Liter Ethanol produzieren zu können. Und, um der erste Hersteller weltweit zu sein, der aus Melasse den, dem normalen Sprit beigemischten, “Bio-Sprit” Ethanol herstellt.
So gibt die Milchkuh auch dem Autofahrer. Schon gewußt: Der jährlicher Methan-Ausstoß einer Milchkuh ist – gemessen in CO2 – höher als der jährliche CO2-Austoß eines Mittelklasse-Autos. Hat die Redaktion der WDR-Sendung “hart aber fair” berechnet. Aber nicht nur Kühe sind das Problem …
[tags]co2,methan,milch,kuh[/tags]
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